Dos & Don’ts bei einem Autounfall

So ein Autounfall ist schneller passiert als gedacht:
Laut Statistisches Bundesamt kam es 2016 am häufigsten zu Unfällen mit Personenschaden durch Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, sowie Ein- und Anfahren. Die zweit häufigste Ursache war das Nichtbeachten der Vorfahrt und an dritter Stelle zu wenig Abstand. Überhöhte Geschwindigkeit belegt Platz vier und Alkoholkonsum überraschender Weise den letzten. Hier finden Sie nützliche Tipps und Hinweise wie man sich nach einem Autounfall verhält und was zu beachten ist. Eine hilfreicheNotfall-Checklistezum Ausdrucken und mitführen finden Siehier.

Bild Warndreieck

Unfälle ohne Personenschäden werden nur sehr selten erfasst – im nächsten Punkt wird erklärt warum. Der häufigste Grund für Verkehrsunfälle scheint die Ablenkung durch Autoradios oder Mobiltelefone zu sein, aber auch die saisonalen Witterungsänderungen. Gerade im Herbst und Winter kann es sehr rutschig auf den Straßen sein, was oft zum Verlust der Kontrolle des Autos führt.

Was tun bei einem Unfall?
Ein Beamter der Hamburger Polizei zeigt auf, was zu tun ist und was gar unterlassen werden sollte:

Kommt es unglücklicherweise zu einem Unfall, ist es wichtig als erstes das Warnblinklicht anzuschalten, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Dieser dient dazu die anderen Verkehrsteilnehmer auf Gefahren aufmerksam zu machen.

Bild Warndreieck
Bild Unfall

Wichtige Funktion von Warnwesten

Zwar ist es seit 2014 nur für den Fahrer Pflicht immer eine Warnwestein seinem Fahrzeug mitzuführen, aber es empfiehlt sich auch für weitere Insassen eine Warnweste dabei zu haben, damit am Fahrbahnrand alle Beteiligten gut erkennbar sind, wenn diese am Fahrbahnrand auf die Polizei warten.
Die schlimmsten Unfälle passieren durch weitere Fahrzeuge, die in die Unfallautos fahren und die Personen übersehen, die sich an dieser Stelle befinden.

Die richtige Ausstattung im PKW mitführen

Durch Warndreiecke und sogenannte Warnblitzer kann die Unfallstelle blitzschnell abgesichert werden. Beim Aufstellen von Warndreiecken sind folgende Regeln zu beacheten:
Innerorts muss das Warndreieck 100 Meter vor der Unfallstelle positioniert werden. Auf Autobahnen und Schnellstraßen sollte der Abstand zum Unfallort hingegen zwei mal so groß sein, wie die Geschwindigkeit erlaubt ist. Das heißt, bei einem Tempo von 70 km/h, sollte das Dreieck mindestens 140 Meter vor der Unfalstelle aufgestellt werden.

Bild Warnblitzer
Bild Verbandtasche

Sollte es zu Verletzten Personen gekommen sein, ist es wichtig Erste Hilfe zu leisten und dann den Notruf zu informieren. Für die Notrufzentrale sind folgende Informationen wichtig:

  • Wo ist es passiert?

    Notfallort. Innerots die Straße, ggf. Hausummer angeben, auf Autobahnen und Bundesstraßen immer Fahrtrichtung und Kilometer durchgeben...

  • Was ist geschehen?

    Unfall, Feuer, eingeklemmte Personen, besondere Gefahren...

  • Wie viele Personen sind betroffen/verletzt?

    Ungefähre Verletzungsschwere der beteiligten Personenzahl

  • Welche Art von Verletzungen/Zustände?

    z.B. Bewusstlosigkeit, Schock, Atemstillstand, Herz- Kreislauf-Stillstand, starke Bultungen, Brüche....

  • Warten auf Rückfragen!

    Legen Sie nicht auf! Bitte warten Sie auf Rückfragen der Leitstelle.

Muss die Polizei hinzugezogen werden?

Bei Personenschäden ist man verpflichtet die Polizei zu rufen. Wenn es sich nur um einen Blechschaden handelt, muss man die Polizei nicht zwingendermaßen dazu rufen.

Ausnahme:

Stellt man fest, dass beim Unfallgegner Alkohol oder womöglich Drogen im Spiel sein könnten, ist man verplichtet die Polizei zu rufen.

Achtung:

Wenn man ein Fahrzeug angefahren hat oder anderweitig einen Unfall bzw. Schaden verursacht hat, muss man diesen unbedingt der Polizei melden. Unfallflucht ist eine Straftat. Es reicht beispielsweise auch nicht aus, einfach nur einen Zettel zu hinterlassen. Sollten Sie sich zur nächsten Polizeistelle begeben wollen, dann rufen Sie vorher bei der Polizei an und geben Bescheid. Unerlaubtes Entfernen von einer Unfallstelle ist strafbar.

Bild 110
Bild Beweise sichern

Beweise sichern

Nach Absicherung der Unfallstelle und der Vergewisserung, dass es allen Beteiligten gut geht, sollten Beweise gesichert werden. Machen Sie Fotos von der Unfallstelle, den Fahrzeugen und Begleitumständen, wie Wetter oder Sonnenstand. Auch Unfallskizzen können noch sehr hilfreich für die Versicherungen sein.

Die Unfallstelle räumen

Wenn möglich sollten Fahrzeugteile, sowie Glas und Scherben von der Fahrbahn entfernt werden, damit keine weiteren Verkehrsteilnehmer in Gefahr geraten. Bei ausgetretenen Flüssigkeiten, wie beispielsweise Öl oder Kraftstoff, muss sofort die Polizei informiert werden. Die wird sich dann um alles weitere kümmern. Ist es jedoch durch entzündliche Stoffe zu einem Feuer gekommen, ist es ratsam einen Feuerlöscher im PKW mitzuführen und diesen einzusetzen.

Bild Unfallstelle räumen
Bild in Sicherheit begeben

In Sicherheit begeben

Begeben Sie sich nach Sicherung der Personen und der Unfallstelle schnellstmöglich an den Fahrbahnrand und halten Sie genug Abstand vom Ort des Geschehens. Auf Autobahnen stellen Sie sich am Besten hinter die Leitplanke.

Versicherung

Und wer glaubt, dass die Polizei vor Ort den Täter oder Schuldigen feststellt, irrt. Die Polizei nimmt in erster Linie die persönlichen Daten auf. Den Rest klärt die Versicherung, die Sie informieren müssen.
Der Zentralruf der Autoversicherer ist rund um die Uhr erreichbar und hilft in allen Punkten bei einem Unfall und Versicherungsfragen weiter. Diesen erreichen Sie telefonisch unter 0800-2502600. Hier erhalten Sie ebenso weitere Tipps zum richtigen Verhalten bei einem Unfall und erfahren die Versicherung des Unfallgegners.

Bild Versicherung

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